24 | 05 | 2013
Deutscher Estrichpreis 2012

Max Hofmann Fußböden GmbH ausgezeichnet


v.l.n.r. Schmitt, Prinz, Smiraglia

Wiederholt hat der Bundesverband in den letzten Jahren den Deutschen Estrichpreis verliehen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung durch den Verbandsvorsitzenden Heinz Schmitt anlässlich der Mitgliederversammlung im Mai in Kiel statt.

Mit dieser Preisverleihung lässt der Bundesverband dem Bauteil Estrich und den bauausführenden Betrieben auch öffentlichkeitswirksam eine Anerkennung zukommen. Wiederholt hat sich die WEGO Systembau GmbH dazu bereit erklärt, den Estrichpreis zu stiften. In diesem Jahr hat das Unternehmen einen Betrag in Höhe von 1.500,- € zur Verfügung gestellt. Dabei war daran gedacht, dass der Preis der Belegschaft des gewinnenden Betriebs für ein Firmenfest zugute kommt.

Erfreulicherweise hatten sich wieder zahlreiche Unternehmen für den Preis beim Bundesverband beworben. Zwischenzeitlich ist die Auszeichnung sehr begehrt, wie an Werbe- und Marketingmaßnahmen früherer Preisträger festgestellt werden konnte.

In diesem Jahr lagen die Schwerpunkte der Preisauszeichnung auf der besten Sanierungs- und Modernisierungsleistung beim Estrich. Die Jury, bestehend aus den Herren Altmann, Erning und Niedner, hat den Deutschen Estrichpreis nach eingehenden Beratungen dem Unternehmen „Max Hofmann Fußböden GmbH“ zugesprochen. Bei der ausgezeichneten Bauleistung handelt es sich um eine komplexe Kernsanierung im Wohnungsbau.

Die Firma Max Hofmann musste sich bei einer Kernsanierung gegen eine Fertigteilkonstruktion durchsetzen. Durch die zahlreichen Rohre im Untergrund stand nur noch eine Überdeckungshöhe von 20mm zur Verfügung. Schnell war klar, dass hier keine normenkonforme Konstruktion möglich war. Deshalb entschieden sich die Architekten für eine Fertigteilkonstruktion auf ungebundener Schüttung. Dass eine mineralisch gebundene Fußbodenkonstruktion deutliche Vorteile bietet, liegt auf der Hand. Aber der Bauherr musste noch überzeugt werden. Durch eine Musterwohnung, bei der der Bauherr alle Arbeitsschritte beobachten konnte und erklärt bekam, fiel die Entscheidung. Die nicht normenkonforme Dünnschichtkonstruktion konnte erfolgreich eingebaut werden.